In Antwort auf:Sonst niemand eine Meinung, ob Atheisten den Zufall an die Stelle Gottes gesetzt haben? Also quasi den Zufall "vergöttern"?
Wie kommst du nur auf solche Schlussfolgerungen? Wenn dem Zufall eine Existenz eingeräumt wird, wird er damit doch nicht vergöttert! Vergötterst du das Stuhlbein? Das Internet? Den Holocaust?
In Antwort auf:Auch Atheismus darf man doch wohl kritisch betrachten, oder? Alles, was ich gemacht habe, ist doch eine Frage zu stellen. Wo liegt da das Problem?
Die Frage war nicht so richtig. Aber das sehe ich nicht als ein Problem. Ich habe nur den Standpunkt geäußert, dass die Frage falsch gestellt war. So sieht meine Antwort aus. Wo ist da das Problem?
Was ist "Vergötterung"? Wenn Menschen vergöttert werden, verehrt man sie für irgendwelche Leistungen oder Zustände. Oft auch, indem ihnen gerne Eigenschaften zugeschrieben werden, die sie nicht haben. Man wünscht sich ihre Erhöhung. Weil sie so der Welt und uns etwas geben, was wir brauchen. Und wir selber uns aber nicht geben können. Der "Messias-Effekt". Wenn etwas vergöttert wird, was gar nicht da ist, aber Eigenschaften hat, die wir brauchen, ist das wohl die höchste Form der positiven Eigenschaftszuschreibung. Das Recht, die Liebe werden so vergöttert, verpersönlicht, verwesentlicht. Es soll Macht über uns haben. Wir wünschen uns das. Dies soll unser Schutz sein.